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Kooperative Fahrer-Fahrzeug-Interaktion (KoFFI)

Sichere, effiziente und kontrollierbare Interaktion mit autonomen Fahrzeugen

Laufzeit des Projektes: November 2016 – Oktober 2019

Kooperation und Fahrverhalten

Unser Fahrverhalten und unsere Gewohnheiten im Auto werden sich schon in naher Zukunft grundlegend verändern. Das wesentliche Ziel von KoFFI ist die Erforschung, wie man die Interaktion zwischen Mensch und Maschine unter Berücksichtigung aller Kommunikationskanäle und im Hinblick auf die Komplexität von Situationen im Straßenverkehr, optimal gestalten kann. Das Leitmotiv der Kooperation ist dabei bestimmend für das Verständnis, wie Mensch und Maschine als Partner gemeinschaftlich interagieren können. Nur durch eine sichere und bedienerfreundliche Nutzbarkeit der Technik kann nachhaltiges Vertrauen und eine breite Akzeptanz für intelligente Fahrsysteme erzeugt werden.

Mobilität 4.0

Die Entwicklungen neuer Fahrzeugtechniken und Mobilitätsszenarien, bei denen der Mensch zunehmend in seinen Handlungen durch Automation nicht nur unterstützt, sondern teilweise ganz ersetzt wird, zeichnen das teil- und vollautomatisierte Autofahren aus. Das Projekt KoFFI steht für eine kooperative Fahrer-Fahrzeug-Interaktion und erforscht unterschiedliche Strategien und Szenarios für die Konzeptionierung eines multimodalen Interaktionssystems, in dem der Mensch mit der Maschine im teil- und vollautomatisierten Fahrzeug in Zukunft zuverlässig und partnerschaftlich agieren kann.

Die Aufgaben des Instituts für Digitale Ethik

Gesellschaftlich relevante Themen und Herausforderungen, die im Kontext des Forschungsprojektes KoFFI bestehen und auftauchen, werden dabei vom Institut für Digitale Ethik untersucht. Privatheit und Datenschutz sind zentrale Themen bei der Entwicklung von intelligenten Fahrsystemen. Die Besonderheit des Projektes KoFFI zeichnet sich durch den wegweisenden Verbund der Projektpartner aus. Durch die Mitwirkung des Instituts für Digitale Ethik werden ethische, rechtliche und soziale Implikationen von Anfang an erforscht und eine wertebasierte Technikgestaltung kann realisiert werden. Im Privacy by Design werden datenschutzrechtliche Aspekte bereits in der Entwicklung der neuen Technologien berücksichtigt und miteinbezogen. Ein Rechtsgutachten unter der Leitung von Prof. Dr. Keber beurteilt von Beginn an die juristischen Rahmenbedingungen des Projektes. Ethische und soziale Aspekte werden unter der Leitung von Prof. Dr. Grimm fortlaufend untersucht und evaliuiert. Ethics by Design sichert die Notwendigkeit, ethische Standards zu definieren und in die Gestaltung zu implementieren. Neue Technologien müssen im Einklang mit unseren moralischen Vorstellungen und Werten stehen, damit die Grundvoraussetzungen für Vertrauen und Akzeptanz beim Nutzer erfüllt werden.

Partner:

  •  Robert Bosch GmbH, Car Multimedia, Leonberg (Koordinator)
  •  Hochschule der Medien Stuttgart, Institut für Digitale Ethik
  •  Daimler AG, Research and Advanced Engineering, Ulm
  •  EML European Media Laboratory GmbH, Heidelberg
  •  Hochschule Heilbronn, UniTyLab
  •  Universität Ulm, Institut für Medieninformatik
  •  Universität Ulm, Institut für Psychologie und Pädagogik/ Human Factors

 

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunktes „MTI für eine intelligente Mobilität: Verlässliche Technik für den mobilen Menschen (IMO)“ unter dem Förderkennzeichen 16SV7625 gefördert.