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Medienethische Kompetenz an der Hochschule der Medien

Die Hochschule der Medien hat früh erkannt, dass die Vermittlung von ethischen Kompetenzen in der Ausbildung von Medienspezialisten essentieller Bestandteil sein muss und daher systematisch in Bachelor- und Masterstudiengängen Lehrangebote zur angewandten Ethik implementiert – sowohl in Form von Vorlesungen, Seminaren und Projekten.

Daher wird es als eine zentrale Aufgabe des Instituts für Digitale Ethik verstanden, einen essentiellen Beitrag dazu zu leisten, mit Studierenden gesellschaftlich und kulturell relevante Fragestellung der digitalen Medienethik zu diskutieren. So wurden bspw. in einem Think Tank von Studierenden des Masterstudiengangs Elektronische Medien Perspektiven der zukünftigen Entwicklung der Medien auch in medienethischer Hinsicht entworfen und das Ergebnis in einem Fachkongress im Sommer 2012 unter dem Titel „SocialMania – Medien, Politik und die Privatisierung der Öffentlichkeit“ öffentlich zur Diskussion gestellt.

Ebenso hat die Hochschule der Medien durch das seit über einem Jahrzehnt stattfindende HdM-Medienethik-Symposium den wissenschaftlichen Diskurs über die Relevanz ethischer Ansätze öffentlichkeitswirksam forciert. Auch durch die Herausgabe der bundesweit ersten „Schriftenreihe zur Medienethik“ sowie durch die Verleihung des bundesweit einzigen studentischen Medienethikpreises META (seit 2003 jährlich) konnte sie innerhalb der wissenschaftlichen Community sowie auch in der Öffentlichkeit eine Vorreiterposition einnehmen.

Die HdM versteht sich als Schnittstelle zwischen Medienwissenschaft und Medienpraxis und stellt damit die perfekte Infrastruktur für das Institut und sein Aufgabenspektrum.