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IDEepolis 2016

Arbeiten 4.0 – Wer oder was unsere Zukunft bestimmt

Tagung am 15.06.2016 an der Hochschule der Medien Stuttgart,
Nobelstraße 10, R. 011/012

Die Digitalisierung der Arbeit schreitet voran. Maschinen kommunizieren unabhängig von Menschen untereinander und werden Vorgesetzte oder Arbeitskollegen. „Künstliche Intelligenz“ lernt dazu und verheißt in der Zukunft Arbeitserleichterungen – oder vielleicht auch schlicht: weniger Arbeit oder Jobverlust. Und das trifft nicht nur Ungelernte, sondern beispielsweise auch Banker, Sachbearbeiter, Versicherungsmanager, Juristen und Journalisten. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr „Clickworker“, die weltweit für ein paar Cent Routineaufgaben im Netz übernehmen.
Angesichts dieser Entwicklungen stellen sich grundlegende Fragen: Brauchen wir ein neues Verständnis von Arbeit? Werden wir mehr Zeit für Familie, Kultur, Kreativität haben? Wird es zu sozialen Verteilungskämpfen kommen? Ist ein bedingungsloses Grundeinkommen die Lösung? Wie werden wir in fünf, zehn oder 20 Jahren arbeiten und welche Kompetenzen brauchen wir dazu?

Die Tagung des Instituts für Digitale Ethik (IDE) an der Hochschule der Medien beleuchtet die aktuell drängende Frage, wie sich die Zukunft der Arbeit – und damit auch der Gesellschaft – unter den Bedingungen der Digitalisierung, Beschleunigung und Ökonomisierung weiter entwickelt und welche Akteure oder Kräfte hierbei maßgebliche Rollen spielen.
Referentinnen und Referenten aus der Arbeitsforschung, der Gewerkschaftsarbeit, aus Soziologie, Philosophie und Ethik stellen Fragen zur Zukunft der Arbeit in der digitalisierten Gesellschaft und laden das Publikum zur Diskussion ein.

Im Anschluss erfolgt zum 13. Mal die Verleihung des Medienethik-Awards META, bei dem herausragende journalistische Beiträge zum Thema „Arbeiten 4.0“ von einer studentischen Jury prämiert werden.