International Wedding Photography Slava Ebinger

Workshops

16.45 – 18.15 Uhr, parallel
Anmeldung unter: info@hospitalhof.de

Workshop 1: Influencer-Marketing bei der Europawahl (AT)

Tobias List (Institut für Digitale Ethik, Hochschule der Medien Stuttgart)

Abstract folgt in Kürze!

Workshop 2: Meine Daten gehören doch mir?! Sicher surfen im Internet

Lea Watzinger (Universität Passau)

Ist es möglich, im Netz etwas zu veröffentlichen, ohne dass es gleich die ganze Welt sehen kann? Oder muss ich mir darüber klar sein, dass alles, was im Internet einmal hochgeladen ist, niemals verschwindet? Was kann ich selbst tun, um meine Privatsphäre in Social Media zu schützen?
Datenskandale, Hacker-Angriffe aber auch Äußerungen von Managern aus dem Silicon Valley erschüttern das Vertrauen in Soziale Medien wie Facebook & Co. Trotzdem sind die meisten Menschen angemeldet, mitunter mit schlechtem Gefühl. In diesem Workshop werden daher die Standard-Datenschutz-Einstellungen in den Blick genommen. Zusammen mit den Anwesenden werden Fragen erörtert, inwiefern Privatsphäre im digitalen Raum wichtig und möglich ist und was der/die Einzelne tun kann, um sich zu schützen.


Workshop 3: Access to Privacy. Netzkunst, Privatheit und Digitalisierung

Hannah Zipfel (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) & Alix Michell (Universität Passau)

Durch Kunst kann Unbekanntes entdeckt und Bekanntes aus neuen Perspektiven betrachtet werden. Sie ermöglicht es, Abstand zu etwas zu gewinnen, das uns eigentlich vertraut scheint und so vielleicht anders darüber nachzudenken.
Wir bewegen uns tagtäglich in einer digitalisierten Welt. Der virtuelle Raum ist eng mit unserer physischen Welt verwoben. Was hier passiert, zeigt dort Auswirkungen. Und dennoch entziehen sich viele Prozesse unserem Überblick. Am 22. Mai 2019 zeigen wir deshalb Arbeiten aus dem Bereich Netzkunst, die sich mit der digitalisierten Gesellschaft auseinandersetzten. In ihnen wird der Kult der Selbstinszenierung und des expliziten Ausstellens von (vermeintlich) Privatem verhandelt. Wie viel Persönliches ist im Netz in Ordnung oder wird sogar als wünschenswert verstanden? Was ist zu viel, was ist zu intim? Oder gibt es das gar nicht mehr? Und was passiert eigentlich, wenn man sich diesen Regeln widersetzt? Netzkünstler*innen haben diese Grenzen ausgelotet und das in Bildern und Videos dokumentiert. Durch ihre Arbeiten werden wir im Workshop unsere Online-Gesellschaft und die dort gültigen Normen und Regeln gemeinsam betrachten, diskutieren und infrage stellen.