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IDEepolis 2018

Digitalisierung und Demokratie

Tagung am 05.12.2018 an der Hochschule der Medien Stuttgart,
Nobelstraße 10, Raum 011/012
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Die Digitalisierung ist seit gut 20 Jahren im Alltag zu spüren. Die meisten Menschen in den westlichen Industriegesellschaften haben Zugang zu einer neuen Vielzahl an Medien, Kanälen und Austauschmöglichkeiten. Klassische Medien schwinden teilweise in ihrer Bedeutung oder Reichweite oder erfinden sich neu. Der Wohlstand hat sich alles in allem erhöht, es herrscht Frieden. Zugleich drücken viele Menschen ihre Unzufriedenheit mit „den Medien“ und „der Politik“, ja sogar mit der Demokratie an sich aus. Sie nutzen hierzu oft digitale Plattformen, die ihnen freie Meinungsäußerungen erlauben. Gleichzeitig stehen diese Kanäle im Fadenkreuz von Manipulateuren und Propagandisten. Prozesse der Meinungsbildung und des demokratischen Miteinanders sind im digitalen Zeitalter schwieriger, unübersichtlicher geworden.

Die IDEepolis-Tagung 2018 des Instituts für Digitale Ethik (IDE) an der Hochschule der Medien beleuchtet den zunehmend komplizierten Zusammenhang von Digitalisierung und Demokratie. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Rolle Medien und Kommunikation mit ihren vielfältigen neuen Möglichkeiten und zugleich ebenso zu berücksichtigenden negativen Auswirkungen für die demokratische Gesellschaft haben. Welche Funktionen hat der Journalismus? Wie kann eine Gesellschaft mit Populismus und Verschwörungstheorien umgehen? Was ist noch die Wahrheit? Was bedeutet Freiheit? Was hält eine Gesellschaft zusammen?

Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft, Journalismus, Politik, Kunst und Medienbildung gehen diesen Leitfragen nach und laden das Publikum zum gemeinsamen Diskutieren und Nachdenken ein.